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Samstag, den 19. Mai 2012 um 18:08 Uhr |
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Sehr geehrter Herr Kirchner,
es wird Sie freuen zu hören, dass wir trotz Ihres "Sabotageaktes" an unserer neuen Winde weiterhin zum Fliegen kommen. Zum Glück gibt es ja noch einige Bergstarts und Nachbarvereine in der Umgebung.
Dass Sie noch Geld zu bekommen hatten ist sicher richtig, allerdings ist es aus unserer Sicht auch richtig, wenn ein Teil des Kaufpreises einbehalten wird (etwa 10%), bis alle Mängel des Kaufgegenstandes behoben sind. Das heißt aber nicht, dass provisorische Lösungen, wie z.B. das Einhängen eines Haargummis am Gashebel oder das permanente Bremsen der "dynamischen Seilbremse" eine Mangelbeseitigung wären.
Ich hätte in dem Text weiter unten auch alle Mängel an der - mit langjähriger Erfahrung - konstruierten Winde aufzählen können. Stattdessen zog ich es vor, die Handlungsfähigkeit des Vereins in den Vordergrund zu stellen und eine funktionsfähige Winde zu signalisieren. Da Sie scheinbar nicht genau informiert sind, was dort alles nicht richtig funktioniert hat und größtenteils auch jetzt noch nicht funktioniert, werde ich hier mal eine Aufzählung aller aufgetretenen Mängel an der neuen Kirchner K6S nachreichen.
- Gleich bei den ersten Schlepps am Karfreitag kochte die Winde komplett über, weil Sie den Lüftermotor durch einen anderen ersetzt hatten, aber leider vergaßen, die Sicherung für die höhere Motorleistung anzupassen.
- Bei ca 10x Seile ausziehen hatten wir 6x teils schwerste Seilüberwürfe. Seltsam, sollte dies doch durch die dynamische pneumatische Seilbremse unmöglich sein.
- Da die Seilbremse ja auch für Stufenschlepp genutzt wird, scheint es derzeit doch etwas gefährlich zu sein, Stufenschlepp mit dieser Technik zu machen.
- Die nun permanente Vorbremsung beim Seilauszehen muss vor jedem weiteren Ausziehen manuell geprüft und nachgestellt werden, da die Bremse heiß läuft und daher ihre Bremswirkung extrem verändert.
- Bei mehreren Schlepps schaukelte sich der geschleppte Gleitschirm auf, weil der Gashebel beim Loslassen nicht wieder in Neutralstellung zurück ging.
- Diel Seilvorwahl war nicht mit dem Schalter für die Kupplung verschränkt. Dies hätte man elektrisch lösen können und so das Heckseln der Mitnehmer an der Mitnehmerscheibe verhindern können. Die als Mitnehmer konzipierten Plastiknoppen waren jedenfalls schon recht mitgenommen, als Sie uns die Winde vorstellten.
- Die Trommelvorwahl bleibt nach jedem 2. oder 3. Schlepp eingerastet und gibt die Mitnehmerscheibe erst nach Abstellen des Motors frei - manchmal aber auch gar nicht.
- Die Schweißnähte am Rahmen der Winde würden bei uns bei einer Gesellenprüfung so sicher dazu führen, dass der Prüfling ein weiteres Mal vorstellig wird.
- Abdeckbleche an den Federn der Kappvorrichtung sehen aus, als hätte man sie über einer Stuhllehne gebogen.
- Fast hätte ich die "mangelhaften Kappmesser" vergessen, die Sie uns vorsorglich am letzten Dienstag ausgebaut haben.
Ich hoffe, Sie hiermit auf den neuesten Stand gebracht zu haben. Aber den kennen Sie ja vermutlich auch von anderen Käufern.
Dieser Text spiegelt - wie auch der Artikel vom 16.4. auf dieser Webseite - meine persönliche Sicht der Dinge und sollten Sie Einwände gegen diese Darstellung haben, dann wenden Sie sich doch zwecks Korrektur gern an mich. Meine Mailadresse haben Sie ja.
Einen schönen Urlaub
Detlef Kirchhoff |
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1. Schlepptag mit der Kirchner K6S |
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Montag, den 16. April 2012 um 06:30 Uhr |
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Am Samstag hatten wir endlich den ersten richtigen Schleppbetrieb mit unserer neuen Winde. Trotz teilweise etwas ungünstiger Windrichtungen konnten wir in Vinsebeck ein gutes Dutzend problemloser Schlepps durchführen. Danach spielte das Wetter nicht mehr so ganz mit und der Schleppbetrieb mit unserer Winde wurde eingestellt. Die Drachenflieger waren auch draußen, hatten aber Angst, sich mit unserem neuen Equipment schleppen zu lassen - unverständlich, aber jeder so wie er will. Die technischen Probleme vom Karfreitag waren alle zu unserer Zufriedenheit gelöst, auch das Lepo funktionierte wieder bis uns der Sprit ausging. Die Winde (bzw. der Hänger) wird nun noch überplant und mit Werbeflächen versehen. Danach machen wir noch einen kompletten Ausrüstungscheck, damit dann auch Windsäcke, Reservekanister und Funkgeräte dabei sind.
Die Windenschleppsaison kann bei uns jetzt also losgehen.
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Freitag, den 25. November 2011 um 10:02 Uhr |
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Tolle Nachrichten für alle Vereinsmitglieder und Gastpiloten: Der Vorstand hat die Anschaffung einer neuen Winde beschlossen!
Wegen der technischen Probleme und der hohen Unterhaltungskosten unserer - etwas in die Jahre gekommenen - Winde war eine Veränderung nicht mehr zu umgehen.
Hermann hat sich dort im Vorfeld sehr stark engagiert. Mit großem Aufwand hat er sich mögliche Kandidaten bei den Herstellern angesehen, technische Infos eingeholt und sich um die Finanzierung gekümmert. Am 7.11. haben sich dann einige Windenfahrer und Vielflieger getroffen und Wünsche, technische wie finanzielle Probleme und die Ausführung der Winde diskutiert. Hermanns Vorschlag, eine Winde von Auto Kirchner zu bestellen und diese auf einem normalen Anhänger zu montieren wurde dabei zugestimmt.
Am 19.11. sind dann einige von uns zur Flugschule Active Zone nach Freckenhorst gefahren, um sich dort die Kirchner K6 von Markus Berghaus im Betrieb anzusehen. Obwohl diese Winde bereits 3 Jahre alt ist, ist sie mit unserer absolut nicht mehr zu vergleichen. Eine optimierte Seilführung verhindert Überwürfe auf der Trommel. Der gesamte Antrieb ist komplett anders aufgebaut und ermöglicht eine separate Ansteuerung der einzelnen Trommeln. Es ist sogar möglich mit der einen Trommel zu schleppen und zeitgleich auf der anderen das Seil heraus zu ziehen. Der strukturierte Aufbau der Winde und die von den Windenfahrern in Freckenhorst bestätigte Zuverlässigkeit der Technik haben dann auch letzte Bedenken zerstreut. Die aktuelle K6 wurde in der Zwischenzeit von Auto Kirchner an einigen Stellen sogar noch deutlich weiter verbessert. Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Winde viel Freude und schöne Schlepps haben werden.
Zur Finanzierung:
Durch den Verkauf des T4 und der alten Winde, sowie bereits eingegangene Spenden von Sponsoren und auch durch Hermanns finanzielles Geschick kann dieses Projekt weitgehend kosten-neutral ablaufen. Leider bleibt aber immer noch eine Lücke in der Finanzierung.
Es soll auf jeden Fall verhindert werden, dass die Mitglieder die unsere Technik nur wenig nutzen, genauso zahlen wie die Vielnutzer. Daher haben sich bereits einige Piloten und Vielflieger zu teils recht hohen Spenden bereit erklärt und damit eine Umlage auf alle Mitglieder verhindert.
Weitere freiwillige Spenden wären trotzdem sehr erfreulich, auch wenn es sich nur um kleine Beträge handelt hilft das trotzdem weiter. Bitte meldet euch gegebenenfalls unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Dienstag, den 06. März 2012 um 06:15 Uhr |
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Es ist endlich soweit. Zum 1. März erscheint nicht nur der Segelflugwetterbericht wieder, sondern auch der Flugbetrieb des PSC beginnt offiziell. Die ersten schönen Tage des Jahres stehen vor der Tür und man sieht schon neidvoll den ein oder anderen Raubvogel in der ersten zarten Frühjahrsthermik kreisen.
Unsere neue Winde steht ebenfalls kurz vor der Fertigstellung und wird uns vermutlich am 17. März erreichen. An dem Wochenende 17./18. März wird dann in Abhängigkeit vom Wetter auch die Einweisung durch den Hersteller erfolgen zu der alle Vereinsmitglieder aber insbesondere die Windenfahrer eingeladen sind.
[UPDATE] Die Winde wird am Karfreitag 6.4. geliefert. Die Einweisung für die Windenfahrer erfolgt ebenfalls am Karfreitag.[/UPDATE]
Bei der Winde handelt es sich um eine aktuelle KIRCHNER K6S, die speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten wurde und gegenüber den Vorgängermodellen erhebliche Verbesserungen aufweist. Die Winde ist auf einem Tandemachsen-Anhänger montiert der den gleichzeitigen Transport des LEPOs ermöglicht.
Auch technisch ist die Winde auf dem neuesten Stand der Technik. So wurde z.B. die Zugkraft beim Abziehen der Seile auf 20N verringert und wird pneumatisch für beide Trommeln getrennt geregelt, so dass auch Stufenschlepp möglich wird.
Wir freuen uns auf eine schöne Flugsaison2012!
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Montag, den 26. September 2011 um 09:38 Uhr |
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Das schöne Spätsommer- wochenende wurde von den PSC-Mitgliedern gut genutzt. Am Samstag waren schöne Flüge in Vinsebeck möglich. Dort waren zwar keine Streckenflüge machbar, aber die sanfte Thermik sorgte immerhin für Flugzeiten bis zu 45 Minuten.
Die Segelflieger bitten darum, in Zukunft nicht mehr in der Einflugschneise zu soaren. Speziell bei Südwind ist das Gelände sehr eng. Wenn wir dort auch noch die Anflüge der Segelflieger behindern, wird es gefährlich. Also bitte nicht mehr an der westlichen und der südlichen Waldkante fliegen. Die Landevolte sollte so gewählt werden, dass man im Queranflug aus östlicher Richtung auf den Platz zufliegt und den Endanflug auch auf der östlichen Platzseite ausführt. Dabei immer versuchen die anfliegenden oder startenden Segelflugzeuge im Blick zu haben.
Auch am Sonntag in Häger war die Ausbeute für die fortgeschrittene Jahreszeit recht gut. Eigentlich jeder konnte in der schwachen Thermik zumindest etwas verlängern. Gelegentlich waren die langsamen Höhengewinne so gut, dass z.B. Lars noch bis nach Westerenger fliegen konnte. Viele der Flüge dauerten 20-30 Minuten. Das schöne Wetter brachte auch viele Zuschauer ins Gelände, sodass auch die Öffentlichkeitsarbeit nicht zu kurz kam. Mitfliegen wollte diesmal leider niemand.
Hoffentlich bekommen wir noch weitere so schöne Tage in diesem Jahr. |
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